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Clubmetropolitain -Live Detail
 
Juli 2003

Slut

Schön zickig und konsequent hatten sich die fünf Boys Mitte der Neunziger aufgemacht, mit englischen Texten und verwehten bis wilden Gitarren sowas wie Rock und Pop zu machen. Zu einer Zeit, in der selbst der letzte Spackofant auf deutsche lyrics und ein dazugehöriges quasi-national-popistisches Selbstverständnis setzte. Slut kostete das ein Lächeln. Sie machten ihr Ding, jenseits dieser Verheißung. What you gonna do - in private. So erschienen die ersten Alben inhaltlich wie strukturell im Rahmen der Mini-Indie-Maschinerie. Power up. Die Zeiten änderten sich. Und zwar bewegte sich der Kanon einheimischen Rocks (durch Bands wie Slut) eben genau dorthin, wo die Jungs waren. Willkommen zurück. So kann das sein. Das Interesse an der Band ging slightly durch die Decke, wie wir anglophilen Heinis sagen würden. Folgerichtig erschien dann auch das verflixte dritte Album bei einer großen Plattenfirma. Slut gelang es mit dem legendären "Lookbook" dabei so derart unbeschwert, Erwartungen und Ideen zu powern, dass einem schon fast unheimlich wurde. Viva2-Hit-Rotation, Festival-Auftritte und massig Air-Play zogen ihren bescheidenen Mega-Pop dann gänzlich auf die die breite Front. Slut hatten, pardon, es geschafft. So blöd kann das klingen, wenn's einfach funktioniert.

Weitere Infos unter:
http://www.slut-music.de/